
Das Limmattal – Zwischen Zürich und Zukunft
Der 109. immoTable Limmattal zog am 18. Juni 2026 rund 190 Immobilien- und Standortfachleute in den StartUp Space nach Schlieren. Die Leitfrage des Nachmittags war so einfach wie komplex. Hat das Limmattal das Zeug zu einem eigenständigen Wirtschaftsraum oder bleibt es auf Dauer im

Zürich prüft Stadtwohnungen erst ab 2028 gezielt
In Zürich überschreiten 18,4 Prozent der Mietparteien in freitragenden Stadtwohnungen die Einkommensvorgaben. Betroffen sind rund 1’400 von etwa 7’700 Wohnungen. Welche Haushalte es sind, weiss die Stadt vorerst nicht, weil die Quote anonymisiert ermittelt wird. Einzelprüfungen sind

Dietikon erfindet sein Zentrum neu
Ankommen, umsteigen, verschwinden. Jahrzehntelang war der Bahnhof Dietikon ein Ort des schnellen Durchschleusens. Nun packen SBB und Stadt gemeinsam an, was längst fällig war. Aus einem zersiedelten Umsteigeknoten wird ein urbaner Stadteingang mit neuem Quartier, begrünten Plätzen und einer

Wirtschaftsraum Ticino zwischen Energie, Wohnen und Investitionen
Der 108. immoTable Ticino in Savosa zeigte, wie stark sich der Wirtschaftsraum Ticino im Spannungsfeld von Energie, Wohnen und Investitionen verändert. Diskutiert wurden neue Energiekonzepte für Immobilien, die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums sowie die Frage, wie das Tessin für Investoren

Hypozinsen ziehen im Juli wieder an
In der Schweiz haben sich publizierte Hypothekar-Richtsätze seit Anfang Juli 2026 über alle gängigen Laufzeiten nach oben bewegt. Für Eigentümer und Käufer verteuern sich damit Neuabschlüsse, auch wenn die Effektivzinsen unter den Frühjahreshochs bleiben und Banken unter Margendruck

Baden bremst günstige Wohnungen in der Oberstadt
In Baden gerät ein Wohnprojekt der städtischen Wohnbaustiftung unter Druck, weil der Stadtrat die alte Schlosserei in der Oberstadt unter Schutz stellen will. Damit prallen Wohnbauförderung und Denkmalpflege an einem kleinen, aber politisch heiklen Standort direkt

Bern sichert Kredite für bezahlbare Wohnungen
National- und Ständerat haben die wichtigsten Bundesinstrumente für den gemeinnützigen Wohnungsbau bis in die frühen 2030er-Jahre abgesichert. Bewilligt sind 150 Millionen Franken für den Fonds de Roulement sowie Bürgschaften von 1,92 Milliarden Franken für

Öffentliche Ausgaben stützen das Baujahr 2025
Die Bauinvestitionen in der Schweiz haben 2025 um 3,5 Prozent zugelegt. Nach provisorischen Zahlen entfiel der grösste Teil des Anstiegs auf zusätzliche Bautätigkeit. Vor allem die öffentliche Hand erhöhte ihre Ausgaben deutlich und trug damit Hochbau und Tiefbau


Viererfeld hebt die Hürde für Genossenschaftswohnungen
Auf dem Berner Viererfeld steigen die Eintrittskosten für eine Genossenschaftswohnung markant. Nach dem Beschluss vom 1. Juni 2026 klettert die Mindestbeteiligung auf 2’000 Franken, hinzu kommen je nach Wohnungsgrösse Anteilscheine von gegen 40’000 Franken. Das verschärft den Zielkonflikt


Aargau kann höhere Eigenmietwerte nicht stoppen
Im Aargau bleibt die Erhöhung der Eigenmietwerte in Kraft. Ein externes Rechtsgutachten stützt die Linie des Regierungsrats und schliesst ein Einfrieren oder eine rückwirkende Korrektur aus. Für Eigentümer verlagert sich die Debatte damit von der Bewertung zur Frage möglicher

Drei Projekte formen das neue Zentrum
Dietikon erlebt einen bemerkenswerten Bauboom. Gleich drei Projekte im Stadtkern stehen für den Aufbruch, das historische Kroneareal, das Löwenzentrum und der Florahof. Alle drei liegen in unmittelbarer Nähe zueinander und alle drei verändern das Gesicht der Stadt

Logistikflächen treiben den Gewerbebau
Zwischen dem zweiten Quartal 2025 und dem ersten Quartal 2026 wurden in der Schweiz Baubewilligungen für Industrie- und Logistikflächen im Umfang von 4,4 Milliarden Franken erteilt. Die Nachfrage bleibt hoch, obwohl freie Flächen knapp sind und Bewilligungsverfahren den Neubau

Webermühle plant Verdichtung für 1000 Einwohner
Auf der Halbinsel in Neuenhof soll ab 2030 ein neues Wohnquartier für rund 1000 Personen entstehen. Das Projekt in der Webermühle hängt jedoch an einem kooperativen Planungsverfahren, das nach der Rückweisung eines Kredits erst seit Ende 2025 neu aufgesetzt


Biel ordnet seine Bauoffensive neu
Biel steuert einen Gebäudepark von rund 180 städtischen Bauten mit einem Versicherungswert von 1,3 Milliarden Franken neu über Portfoliodaten. Der Schritt erhöht den Investitionsdruck, weil der Unterhalt 10 bis 15 Jahre hinterherhinkt und mehrere grosse Sanierungen bis weit in die 2030er-Jahre

Arboner Seeprojekt bleibt vorerst blockiert
Am Arboner Seeufer verschiebt sich die Entwicklung des ehemaligen Metropol-Areals weiter. Der Gestaltungsplan für die zwei 43 Meter hohen Riva-Türme ist auch im Juli 2026 nicht rechtskräftig, weil die Verfahren um die Einsprache des Thurgauer Heimatschutzes nun bis vor Bundesgericht getragen

Das Limmattal baut seine Zukunft
Sechs Jahre Dialog, zwei Weissbücher, ein Architekturwettbewerb mit sechs Teams und jetzt liegt der Gestaltungsplan auf dem Tisch. Das Limmattaler Energiezentrum LEZ ist kein Versprechen mehr. Es ist ein Projekt, das Dietikon und das Limmattal auf Generationen prägen wird. Wer die Infrastruktur

Isleren rückt in Rudolfstetten einen Schritt vor
In Rudolfstetten-Friedlisberg ist das Mitwirkungsverfahren für den Gestaltungsplan im Areal Isleren abgeschlossen. Vorgesehen sind 17 Mehrfamilienhäuser mit rund 300 Wohnungen für etwa 660 Einwohnerinnen und Einwohner. Die öffentliche Auflage steht als nächster Verfahrensschritt noch

Gebäude drücken den CO₂-Ausstoss weiter
Die Schweiz hat 2025 beim CO₂ erneut reduziert. Besonders stark sank der Ausstoss aus Brennstoffen um rund 5 Prozent. Für die Immobilienbranche ist das ein konkretes Signal, weil effizientere Gebäude und mehr erneuerbare Heizsysteme den Rückgang laut Bund massgeblich getragen

Zürich ringt mit den Regeln für Stadtwohnungen
In Zürich überschreiten 18,4 Prozent der auswertbaren städtischen Mietverhältnisse die Einkommenslimite. Das liegt über der zulässigen 15-Prozent-Grenze. Eingriffe sind dennoch nicht sofort fällig, weil das Mietreglement auf einen Dreijahresdurchschnitt abstellt und Wohnungswechsel erst bei

Lex Koller entzweit Wohnpolitik und Kapitalmarkt
Der Bundesrat hat am 15. April 2026 die Vernehmlassung zur Verschärfung der Lex Koller eröffnet. Der Entwurf greift bei Hauptwohnungen von Drittstaatsangehörigen, Ferienwohnungen, Gewerbeliegenschaften und kotierten Wohnimmobiliengesellschaften ein und löst damit Streit über Wohnraumschutz,

Seetalplatz bekommt grünes Licht für Metropool
Am Seetalplatz in Emmenbrücke kann die erste Etappe des Projekts Metropool nach jahrelanger Verzögerung in die Umsetzung gehen. Der Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen, die ersten Gebäude sollen 2030 bezugsbereit sein und später rund 350 Bankarbeitsplätze an den Standort

Wohnhäuser tragen den Markt, Altbestände geraten unter Druck
Schweizer Wohnimmobilien bleiben 2026 der bevorzugte Stabilitätsanker vieler institutioneller Portfolios. Gleichzeitig verschieben ESG-Vorgaben, Sanierungslasten und Lagequalität die Bewertung stärker als früher, vor allem bei älteren Büro- und

























